Wohnungsmarktreport Juli 2026: Mehr Angebot, deutlich kürzere Vermarktungsdauer, steigende Hauspreise

Jeden Monat bieten wir Ihnen in unserem Wohnungsmarktreport fundierte Einblicke in die aktuellen Entwicklungen der Miet- und Kaufpreise. In dieser Ausgabe werfen wir einen detaillierten Blick auf die Wohnimmobilienmärkte in Chemnitz und Wuppertal. Den vollständigen QUIS-Wohnungsmarktreport können Sie hier als PDF herunterladen.

Deutschland: Mehr Angebote, kürzere Vermarktungsdauer

Im Juli 2026 wurden deutschlandweit 375.379 Wohnimmobilien angeboten und damit knapp 1 % mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. Dabei stieg das Mietangebot um 4,9 % auf 215.934 Einheiten, während die Zahl der Kaufobjekte um 4,0 % auf 159.445 Einheiten zurückging.

Online inserierte Wohnobjekte und Vermarktungsdauer in Deutschland

Die Vermarktungsdauer verkürzte sich deutlich: Kaufimmobilien wurden 41 Tage schneller verkauft, Mietobjekte fanden 6,4 Tage früher neue Mieter. Dieser Abwärtstrend bei der Vermarktungsdauer setzt sich damit weiter fort.

Bei den Preisen zeigte sich eine unterschiedliche Entwicklung. Neubauwohnungen lagen bei 5.826 €/m², was einem Rückgang von 0,6 % entspricht. Bestandswohnungen kosteten im Schnitt 4.135 €/m² und damit 1,0 % weniger als im Vorjahr. Bei Häusern stiegen die Preise: Neubauhäuser auf 4.104 €/m² (+4,3 %), Bestandshäuser auf 3.095 €/m² (+5,2 %).

Die Mieten stiegen bundesweit: Neubauten um 4,1 %, Bestandswohnungen um 2,6 %.

Mieten und Kaufpreisentwicklungen in Deutschland

Chemnitz: Weniger Angebot, schnellere Vermarktung, steigende Mieten

Im Juli 2026 wurden in Chemnitz 5.176 Wohnimmobilien zur Miete oder zum Kauf angeboten. Das entspricht einer Abnahme von 47,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig verkürzte sich die durchschnittliche Vermarktungsdauer: Mietobjekte fanden 4,8 Tage schneller neue Mieter, Kaufimmobilien wurden 8,9 Tage früher verkauft.

Online inserierte Wohnobjekte und Vermarktungsdauer in Chemnitz

Bei den Mieten zeigte sich ein moderater Anstieg. Neubauobjekte lagen bei 11,49 €/m², was einem Plus von 2,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bestandsobjekte kosteten 6,08 €/m² und stiegen damit um 2,5 %.

Die Kaufpreise entwickelten sich unterschiedlich. Neubauwohnungen lagen bei 3.833 €/m² und damit 1,1 % unter dem Vorjahreswert. Bestandswohnungen stiegen auf 1.410 €/m² (+2,9 %). Bei Häusern zeigten sich leichte Zuwächse: Neubauhäuser auf 2.781 €/m² (+0,7 %), Bestandshäuser auf 2.202 €/m² (+1,5 %).

Mieten und Kaufpreise in Chemnitz

 

Wuppertal: Kaufimmobilien schneller verkauft, Mieten deutlich gestiegen

In Wuppertal wurden im Juli 2026 4.636 Wohnimmobilien zur Miete oder zum Kauf angeboten – eine Zunahme von 3,1 % gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittliche Vermarktungsdauer von Mietobjekten verlängerte sich dabei minimal um 0,2 Tage, während sich die Vermarktungsdauer bei Kaufimmobilien um 9,8 Tage verkürzte.

Online inserierte Wohnobjekte und Vermarktungsdauer in Wuppertal

Die Mieten stiegen in Wuppertal deutlich. Neubauobjekte lagen bei 14,29 €/m² (+4,5 % ggü. Vorjahr), Bestandsobjekte bei 9,35 €/m² (+4,5 %).

Bei den Kaufpreisen zeigte sich eine gemischte Entwicklung. Neubauwohnungen kosteten 4.379 €/m² (+3,4 %), Bestandswohnungen 2.410 €/m² (+5,5 %). Neubauhäuser lagen bei 3.750 €/m² und damit 0,5 % unter dem Vorjahreswert, während Bestandshäuser auf 3.089 €/m² stiegen (+1,8 %).

Miet- und Kaufpreisentwicklungen in Wuppertal

 

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