Insights zum Wohnungsmarkt und Trends in der Immobilienbewertung

Wohnungsmarktreport: 10,8 % mehr Angebote, schnellere Verkäufe und gemischte Preistrends

Geschrieben von Matthias Klupp | 07. Jul 2026

Im Juni 2026 wurden in Deutschland 329.981 Wohnimmobilien angeboten. Das entspricht einem Anstieg von 10,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt. Besonders stark wuchs das Angebot an Kaufobjekten mit 14,3 % (134.010 Einheiten), während das Mietangebot um 8,5 % (195.971 Einheiten) zunahm.

Gleichzeitig verkürzte sich die Vermarktungsdauer deutlich: Kaufimmobilien fanden 42,7 Tage schneller einen Käufer, Mietobjekte wurden 7,9 Tage früher vermietet.

 

Preisentwicklung: Neubauten unter Druck, Bestandsimmobilien stabil

Die Preise für Wohnimmobilien entwickelten sich im Vorjahresvergleich unterschiedlich. Bei Neubauwohnungen sank der durchschnittliche Angebotspreis um 9,0 % auf 5.723 €/m², während Bestandswohnungen mit 4.120 €/m² ein Minus von 2,4 % verzeichneten. Im Häusermarkt zeigte sich ein anderes Bild: Neubauhäuser stiegen um 3,5 % auf 3.990 €/m², Bestandshäuser um 1,9 % auf 3.017 €/m².

Die Mieten stiegen moderat: Neubauten um 0,8 %, Bestandswohnungen um 2,0 %.

Duisburg: Stark gestiegenes Angebot und verkürzte Vermarktungsdauer

In Duisburg wurden im Juni 2026 6.165 Wohnimmobilien inseriert – ein Plus von 56,5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Vermarktungsdauer verkürzte sich dabei leicht: Mietobjekte fanden 0,6 Tage schneller einen Mieter, Kaufimmobilien 9,8 Tage schneller einen Käufer.

Bei den Mieten stiegen Bestandsobjekte mit 5,4 % auf 9,15 €/m² stärker als Neubauobjekte (+2,3 % auf 14,57 €/m²). Die Kaufpreise entwickelten sich unterschiedlich: Während Bestandswohnungen um 7,4 % auf 2.249 €/m² zulegten, stiegen Neubauwohnungen nur moderat um 2,8 % auf 4.989 €/m². Bei Häusern sank der Preis für Neubauten leicht um 1,5 % auf 3.963 €/m², während Bestandshäuser um 2,2 % auf 3.182 €/m² zulegten.

Magdeburg: Mehr Objekte, schnellere Vermarktung, stabile Preise

In Magdeburg wurden 3.803 Wohnimmobilien angeboten – ein Anstieg von 37,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Vermarktungsdauer verkürzte sich um 1,7 Tage bei Mietobjekten und 7 Tage bei Kaufimmobilien.

Die Mieten stiegen in beiden Segmenten: Neubauobjekte um 3,0 % auf 11,97 €/m², Bestandsobjekte um 3,6 % auf 7,52 €/m². Bei den Kaufpreisen zeigte sich eine stabile Entwicklung: Neubauwohnungen stiegen um 1,9 % auf 4.116 €/m², Bestandswohnungen um 2,0 % auf 1.862 €/m². Im Häusermarkt lagen die Preise für Neubauten bei 3.024 €/m² (+0,7 %) und für Bestandshäuser bei 2.295 €/m² (+3,1 %).

Die vollständige Analyse mit allen Daten, Grafiken und detaillierten Auswertungen für Deutschland, Duisburg und Magdeburg finden Sie im Wohnungsmarktreport Juli 2026. Laden Sie den Report herunter, um alle Zahlen und Trends im Detail nachzuvollziehen.