Wohnungsmarktreport: 10,8 % mehr Angebote, schnellere Verkäufe und gemischte Preistrends

Im Juni 2026 wurden in Deutschland 329.981 Wohnimmobilien angeboten. Das entspricht einem Anstieg von 10,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt. Besonders stark wuchs das Angebot an Kaufobjekten mit 14,3 % (134.010 Einheiten), während das Mietangebot um 8,5 % (195.971 Einheiten) zunahm.

Gleichzeitig verkürzte sich die Vermarktungsdauer deutlich: Kaufimmobilien fanden 42,7 Tage schneller einen Käufer, Mietobjekte wurden 7,9 Tage früher vermietet.

 

Entwicklung des Wohnungsangebots und der Vermarktungsdauer in Deutschland. Das Angebot von Mietobjekten, Eigentumswohnungen und Eigenheimen schwankt zwischen 2021 und 2026, insgesamt mit steigender Tendenz.

Preisentwicklung: Neubauten unter Druck, Bestandsimmobilien stabil

Die Preise für Wohnimmobilien entwickelten sich im Vorjahresvergleich unterschiedlich. Bei Neubauwohnungen sank der durchschnittliche Angebotspreis um 9,0 % auf 5.723 €/m², während Bestandswohnungen mit 4.120 €/m² ein Minus von 2,4 % verzeichneten. Im Häusermarkt zeigte sich ein anderes Bild: Neubauhäuser stiegen um 3,5 % auf 3.990 €/m², Bestandshäuser um 1,9 % auf 3.017 €/m².

Die Mieten stiegen moderat: Neubauten um 0,8 %, Bestandswohnungen um 2,0 %.

Zwei Liniendiagramme zur Entwicklung des deutschen Wohnungsmarktes von Juni 2021 bis Juni 2026. Die durchschnittlichen Angebotsmieten steigen kontinuierlich für Neubau- und Bestandsobjekte.

Duisburg: Stark gestiegenes Angebot und verkürzte Vermarktungsdauer

In Duisburg wurden im Juni 2026 6.165 Wohnimmobilien inseriert – ein Plus von 56,5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Vermarktungsdauer verkürzte sich dabei leicht: Mietobjekte fanden 0,6 Tage schneller einen Mieter, Kaufimmobilien 9,8 Tage schneller einen Käufer.

Drei Liniendiagramme zur Entwicklung des Wohnungsmarkts in Duisburg von 2021 bis 2026. Das Angebot an Mietobjekten, Eigentumswohnungen und Eigenheimen zeigt im Zeitverlauf Schwankungen mit einem Anstieg bei Eigenheimen zum Ende des Betrachtungszeitraums.

Bei den Mieten stiegen Bestandsobjekte mit 5,4 % auf 9,15 €/m² stärker als Neubauobjekte (+2,3 % auf 14,57 €/m²). Die Kaufpreise entwickelten sich unterschiedlich: Während Bestandswohnungen um 7,4 % auf 2.249 €/m² zulegten, stiegen Neubauwohnungen nur moderat um 2,8 % auf 4.989 €/m². Bei Häusern sank der Preis für Neubauten leicht um 1,5 % auf 3.963 €/m², während Bestandshäuser um 2,2 % auf 3.182 €/m² zulegten.

Magdeburg: Mehr Objekte, schnellere Vermarktung, stabile Preise

In Magdeburg wurden 3.803 Wohnimmobilien angeboten – ein Anstieg von 37,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Vermarktungsdauer verkürzte sich um 1,7 Tage bei Mietobjekten und 7 Tage bei Kaufimmobilien.

Entwicklung von Wohnungsangebot und Vermarktungsdauer in Magdeburg von 2021 bis 2026 mit Vergleich zum Bundesdurchschnitt.

Die Mieten stiegen in beiden Segmenten: Neubauobjekte um 3,0 % auf 11,97 €/m², Bestandsobjekte um 3,6 % auf 7,52 €/m². Bei den Kaufpreisen zeigte sich eine stabile Entwicklung: Neubauwohnungen stiegen um 1,9 % auf 4.116 €/m², Bestandswohnungen um 2,0 % auf 1.862 €/m². Im Häusermarkt lagen die Preise für Neubauten bei 3.024 €/m² (+0,7 %) und für Bestandshäuser bei 2.295 €/m² (+3,1 %).

Die vollständige Analyse mit allen Daten, Grafiken und detaillierten Auswertungen für Deutschland, Duisburg und Magdeburg finden Sie im Wohnungsmarktreport Juli 2026. Laden Sie den Report herunter, um alle Zahlen und Trends im Detail nachzuvollziehen.

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