Wohnungsmarkt März 2026: Sinkende Vermarktungsdauer, Preise weiter im Plus
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Wohnungsmarktreport: Weniger Mietangebote, mehr Kaufobjekte und sinkende Vermarktungsdauer
Der Wohnungsmarkt verschiebt sich weiter: Während das Mietangebot deutschlandweit zurückgeht, steigt die Zahl der Kaufobjekte deutlich. Gleichzeitig verkürzt sich die Vermarktungsdauer spürbar. Der aktuelle Wohnungsmarktreport zeigt, wie sich...
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Deutschland: Mehr Angebote und sinkende Vermarktungsdauer
Im März 2026 wurden deutschlandweit 343.090 Wohnimmobilien angeboten. Das entspricht einem Plus von 2,3 Prozent gegenüber März 2025. Das Mietangebot stieg auf 201.718 Einheiten und lag damit 1,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Zahl der Kaufobjekte erhöhte sich auf 141.372 und wuchs um 3,6 Prozent.
Auffällig ist vor allem die Entwicklung bei der Vermarktungsdauer. Kaufimmobilien waren im Vergleich zum Vorjahresmonat im Schnitt 28,2 Tage kürzer am Markt. Bei Mietobjekten verkürzte sich die Vermarktungsdauer um 2,4 Tage. Damit setzt sich der Trend zu kürzeren Vermarktungszeiten weiter fort.

Auch die Preise entwickelten sich weiter nach oben. Bei den Kaufpreisen legten vor allem Neubauhäuser mit plus 11,3 Prozent deutlich zu. Bestandswohnungen verteuerten sich um 6,0 Prozent, Bestandshäuser um 4,5 Prozent und Neubauwohnungen um 1,8 Prozent. Die Angebotsmieten stiegen bei Neubauten um 2,4 Prozent und bei Bestandswohnungen um 1,5 Prozent.
Mainz: Leicht wachsendes Angebot und steigende Preise
In Mainz wurden im März 2026 insgesamt 907 Wohnimmobilien zur Miete oder zum Kauf angeboten. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 1,5 Prozent. Die durchschnittliche Vermarktungsdauer verkürzte sich bei Mietobjekten um 0,2 Tage und bei Kaufimmobilien um 16,1 Tage.

Bei den Angebotsmieten setzte sich der Aufwärtstrend fort. Neubauobjekte erreichten 19,01 €/m² und lagen damit 5,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Bestandsobjekte verteuerten sich auf 14,32 €/m², was einem Plus von 3,8 Prozent entspricht.
Auch bei den Kaufpreisen zeigte Mainz eine durchweg positive Entwicklung. Neubauwohnungen stiegen auf 6.448 €/m², Bestandswohnungen auf 4.570 €/m². Bei Häusern lagen die Preise für Neubauten bei 5.081 €/m² und für Bestandshäuser bei 4.431 €/m². Alle vier Segmente verzeichneten gegenüber dem Vorjahr Zuwächse.
Rosenheim: Mehr Angebot, schnellere Vermarktung bei Kaufobjekten und gemischte Preisentwicklung
Im März 2026 wurden in Rosenheim insgesamt 314 Wohnimmobilien angeboten und damit 6,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Vermarktungsdauer von Mietobjekten blieb mit 19,3 Tagen auf dem bisherigen Niveau. Kaufimmobilien wurden dagegen im Schnitt 19,1 Tage schneller vermarktet.

Bei den Angebotsmieten stiegen die Werte in beiden beobachteten Segmenten. Neubauwohnungen erreichten 16,82 €/m² und legten um 2,8 Prozent zu. Bestandsobjekte kamen auf 14,16 €/m² und lagen 3,0 Prozent über dem Vorjahreswert.
Anders entwickelte sich der Kaufmarkt. Während Bestandswohnungen mit 4.977 €/m² ein Plus von 2,6 Prozent verzeichneten, lagen die Preise für Neubauwohnungen mit 7.330 €/m² leicht unter dem Vorjahreswert. Auch bei Häusern gaben die Preise nach: Neubauhäuser sanken auf 6.391 €/m², Bestandshäuser auf 5.531 €/m².
Fazit: Mehr Dynamik im Markt, aber regionale Unterschiede bleiben deutlich
Der Wohnungsmarkt in Deutschland zeigte sich im März 2026 insgesamt dynamischer als im Vorjahr. Mehr Angebote, kürzere Vermarktungszeiten und steigende Preise prägen das bundesweite Bild. Gleichzeitig bleibt die Entwicklung stark standortabhängig. Mainz bestätigt den Trend eines robusten Marktes mit anziehenden Preisen in allen Segmenten. Rosenheim dagegen verbindet ein wachsendes Angebot mit stabilen bis rückläufigen Kaufpreisen in Teilen des Marktes. Genau diese regionalen Unterschiede machen eine differenzierte Marktbeobachtung weiterhin entscheidend.
Alle Detailgrafiken, Zeitreihen und Stadtvergleiche finden Sie im vollständigen Wohnungsmarktreport, der für Sie zum Download bereitsteht.
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